Hof Spahr – Eier aus Bio-Mobilstallhaltung mit Bruderhahnaufzucht

Wir fassen es als grosses Kompliment und Bestätigung unsere Arbeit auf, wenn eine Kundin zu uns kommt, um nicht nur einen, oder zwei, sondern gleich drei Mobilställe vom Typ PROFI zu kaufen. Dabei zahlt es sich – wie fast immer- aus, wenn ein Unternehmen wie der Hof Spahr mit klaren Visionen und einem ausgeklügelten Bio-Konzept auf den Markt tritt. Der Eierkäufer goutiert das und der er bemerkt auch, ob da Menschen am Werk sind, die das aus vollem Herzen tun.

Astrid Spahr, der junge Motor des Hofes, steht für all das und wer sich mit ihr unterhält bemerkt sofort, wie viel Freude sie an Ihrer Arbeit und den Tieren findet.

Wir haben mit Astrid geplaudert und uns ein (ausführliches) Feedback geholt: 🙂

  1. Warum habt ihr euch für einen Mobilstall von Steiner automation entschieden?
    Wir haben uns auf der Eurotier 2018 ausführlich über die verschiedenen Mobilstalltypen informiert. Außerdem war ich bei einer Vortragsveranstaltung, bei der es neben dem Tierwohl von Legehennen auch um Mobilstallhaltung ging. Wir besuchten dabei unter anderem verschiedene Betriebe in NRW mit unterschiedlichen Mobilställen.

    Des Weiteren hatten wir als Familie die Möglichkeit uns einen bereits belegten Mobilstall von Steiner automation anzuschauen. Dabei überzeugte uns die im Verhältnis zu anderen Mobilställen einfache Handhabung von der Stallbetreuung über die Fütterung bis hin zum Sammeln der Eier und vor allem bis zum Versetzen des Stalles auf der Koppel. Außerdem befürworten wir den geschlossenen Stall, sodass die Tiere sicher vor Raubtieren wie Fuchs und Marder sind. Der ausschlaggebende Faktor war allerdings, dass die Technik von dem Steiner-Mobilstall gegenüber Mobilställen von anderen Anbietern sehr zukunftsorientiert und modern ist. Viele wichtige Abläufe im Stall, wie zum Beispiel die Legeleistung und die bisherige Aufnahme von Futter und Wasser, können wir digital über unsere einzelnen Mobiltelefone von zu Hause aus überprüfen und überwachen. Dadurch können wir im Ernstfall schnell handeln, sodass das Tierwohl immer gesichert ist.

    Ein Beispiel: Das Futter im Silo rutscht nicht nach, sodass die Legehennen kein Futter erhalten. Wenn das passiert, erhalten wir als Geschäftsführer sowie noch weitere Mitarbeiter eine SMS mit dem Hinweis „Stallzuförderung Timeout! Silo leer?“ Dann fährt nach Absprache einer von uns zum Mobilstall und kontrolliert bzw. behebt den Fehler. Dadurch wird sichergestellt, dass die Legehennen immer Futter zu Verfügung haben.
  2. Wie geht es euch damit im alltäglichen Betrieb?
    Wir sind sehr froh, dass wir uns für den Mobilstall von Steiner automation entschieden haben. Natürlich ist die Handhabung eines Mobilstalles gegenüber von festen Ställen in derselben Größe sehr viel höher und zeitlich gesehen aufwendiger. Durch die moderne Technik des Mobilstalles von Steiner automation hält sich der Mehraufwand allerdings in Grenzen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass wir die Koppel, auf der unsere drei Mobilställe stehen, so gestaltet haben, dass sich auch alle weiteren Abläufe vereinfachen. Zum Beispiel stehen die Ställe parallel zu dem von uns angelegten befestigten Weg und werden auch nur parallel zum Weg und nicht innerhalb der Auslauffläche verzogen.

    Durch eine zusätzlich eingebaute Seiten-Eingangtür erfolgt die Abholung der Eier über eine Rampe auf den LKW. Dadurch müssen wir die einzelnen Stapel mit zum Bespiel 6 Platten á 30 Eier nicht die Treppe runtertragen und ins Abholfahrzeug laden. Das wäre vor allem im Winter unglücklich. Zudem haben wir an allen 9 möglichen Stellplätzen für die jeweiligen Mobilställe Stromkästen angebracht und Wasserleitungen gelegt. Dadurch ist die Versorgung der Ställe sehr einfach und unkompliziert. Die Futtermittelanlieferung erfolgt ebenfalls über den befestigten Weg, sodass die Fahrzeuge nicht quer über die Koppel fahren müssen und die Grasnarbe kaputtfahren. Ein Umdrehen der Fahrzeuge ist nicht notwendig, da diese am anderen Ende der Koppel durch die Ausfahrt auf die Straße fahren können. Fußgänger und Radfahrer können den Weg ebenfalls nutzen und den Hühnern beim Picken und Scharren zugucken. Das kommt sehr gut bei unseren Dorfbewohnern an.
  3. Wie siehst du die Zukunft der mobilen Hühnerhaltung bzw. generell der Biohaltung in Deutschland?
    Die mobile Legehennenhaltung hat zunehmend einen höheren Stellenwert in unserer Branche. Es gibt viele Landwirte, die mit kleinen mobilen Ställen in die Legehennenhaltung einsteigen. Die Verbraucher widmen dieser Art von Legehennenhaltung dadurch natürlich immer mehr Aufmerksamkeit und freuen sich über jeden Mobilstall, an dem sie vorbei kommen. Damit wir als mittelständische Landwirte mit langjähriger Erfahrung in der Geflügelhaltung diesem Verbraucherwunsch nachkommen können, ist es wichtig uns ebenfalls mit dem Thema Mobilstallhaltung auseinander zu setzen und mit dem Trend zu gehen. Außerdem erreicht ein Legehennenbetrieb dadurch immer mehr Akzeptanz bei den Verbrauchern – auch wenn der Betrieb ebenfalls eine konventionelle Legehennenhaltung betreibt. Das können zumindest wir so sagen, da wir alle drei Haltungsformen in zum Teil auch größeren Stalleinheiten haben.

    Generell wird die Biohaltung in Zukunft auch einen höheren Stellenwert haben. Die Nachfrage nach Eiern aus ökologischer Erzeugung steigt stetig an. Das hängt natürlich auch von der Kaufkraft der Verbraucher ab. So verkaufen wir in dicht besiedelten Städten wie zum Beispiel Hamburg deutlich mehr Bioeier als im ländlichen Raum. Das Bio-Sortiment im LEH hat sich bei Eiern deutlich erhöht. Dennoch wird es meiner Vermutung nach nie über das Angebot an Eiern aus konventioneller Freilandhaltung kommen.

Weitere Infos zu und über den Hof Spahr finden Sie online:

FACEBOOK: https://www.facebook.com/hofspahr/
Webseite: https://hofspahr.de/

Menü